Die Abfüllung in Fassstärke ist eine würdige Ergänzung der hervorragenden Standardabfüllungen von Glendronach. Gereift in Oloroso- und Pedro Ximenez Sherryfässern bekommt der Whisky die typischen Sherryaromen, welche im unverdünnten Zustand noch intensiver sind. Jedes Release des Glendronach Cask Strength ist streng limitiert. Schon die vorhergehenden Cask Strength Batches von Glendronach überzeugten durch ihre Intensität und ihr komplexes Geschmacksprofil. Die überwiegend süßen Sherrynoten zeigen sich hier durch eine Fruchtexplosion von Brombeeren und durch reife Rosinen am Gaumen. Diese ebnen den Weg für Noten von Bitterorange und Röstkastanien. Aufgrund der Fassstärke, die bei Batch #7 bei 57,9 Vol.-% liegt, ist der Glendronach Cask Strength Batch 7 sogar einen Tick intensiver als Batch #6. Eine Neuerung bei dieser Ausgabe: Die Verpackung und das Label sind nun dunkelgrün, statt der bisherigen Pergamentoptik mit bordeauxfarbenem Streifen.
Große Komplexität dank ausgewählter Sherryfässer und hoher Alkoholstärke. Das Batch 7 beeindruckt durch frische Brombeernoten und einen neuen Look.
Glendronach hat vier kupferne traditionelle Brennblasen. In zwei Wash Stills und zwei Spirit Stills produziert man bis zu 1,3 Mio. Liter Alkohol im Jahr. Bei der Produktion von Glendronach Single Malt wird viel von Hand gemacht und Wert auf Tradition gelegt. Beim Besuch der Brennerei bekommt man reichlich authentisches Equipment zu sehen. Die „Bobby Mill“, in der das Malz gemahlen wird, ist bereit über 100 Jahre in Betrieb. Das Dach des Maischbottichs und selbst der, meist unspektakuläre Auffangbehälter für die Stammwürze, der „Underback“, ist aus strahlendem Kupfer. Die Wash Backs, in denen die Stammwürze zu „Wash“ vergoren wird, sind aus Holz. Selbst die Brennblasen wurden bis 2005 noch mit Kohle befeuert. Damit war Glendronach eine der letzten Brennereien, die das direkte Befeuern aufgeben musste. Das Wasser für die Maische und das Reduzieren des Whiskys stammt aus der hauseigenen Quelle Haremoss. Das Wasser für die Kühlsystem stammt aus dem Dronac Burn, der durch das Brennereigelände fließt. Wie viele schottische Brennereien erhielt Glendronach ihren Namen aus einer Kombination des gälischen Wortes „Glen“, zu deutsch „Tal“. Der Dronach Burn steuerte den zweiten Teil des Namens bei. „Dronach“ heißt so viel wie Brombeeren, so kann der Name der Brennerei grob in „Tal der Brombeeren“ übersetzt werden. Der New Make reift vorwiegend in Sherryfässern in einer Kombination aus traditionellen und modernen Lagerhäusern. Glendronach besitzt drei traditionelle „Dunnage Warehouses“ deren Böden aus Erde bestehen. Weitaus mehr Fässer schlummern in den „Racked Warehouses“ in denen die Fässer viele Etagen hoch gelagert werden können. Unter diesen Voraussetzungen entstehen hervorragende, runde und komplexe Whiskys. Glendronach verzichtet bei all seinen Whisky auf künstlichen Farbzusatz und das Kühlfiltern, um seine natürlichen Aromen und den vollen Charakter zu erhalten.













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